khg GOES DIGITAL: MONTAG, 30. MAERZ 2020

Wochenimpuls 2 Woche

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 
( Lk 5, 1-11)

1Als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören. 2Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.3Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.4Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus 5Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen. 6Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten. 7Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen, und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, so dass sie fast untergingen. 8Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder. 9Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil sie so viele Fische gefangen hatten; 10ebenso ging es Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. 11Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach.

Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen“.

Dies sagt Simon zu Jesus, als dieser ihn auffordert, noch einmal auszulaufen und die Netze auszuwerfen. Viel klingt aus diesem Satz: Resignation, Müdigkeit, Frust und vielleicht auch ein Vorwurf: „Wir kennen unseren Beruf, wir haben so lange gearbeitet und waren doch erfolglos. Und jetzt kommst du und meinst, wenn wir einfach noch einmal tagsüber auslaufen, würden wir etwas fangen“?

Die Situation Simons können wir leicht auch in uns entdecken. Wie oft haben wir lange für etwas gearbeitet, Zeit und Nerven hineingesteckt um doch nicht das zu erreichen, was wir uns vorgestellt, uns erhofft haben. Das mag ein Projekt sein, eine Beziehung oder eine ganze Lebensweise: Die Erkenntnis, dass es das letztlich nicht ist, dass uns das nicht erfüllt. Dass etwas immer noch fehlt. Dies tut weh und es stellt sich das ein, was Simon empfindet: Resignation, Müdigkeit, Frust und ein Vorwurf, an mich, an andere, an Gott. Und doch stellt es den unentbehrlichen Anfang von etwas dar, dass uns der Bibel nach in nichts geringes als dies führen soll: Leben. Damit ist es für sich bereits ein erster Schritt, ein Erfolg, der unsere Achtsamkeit voraussetzt. Was fehlt in meinem Leben? Was fehlt in dieser Beziehung, in jener Tätigkeit?

Dann nämlich folgt der zweite Schritt: Wir wissen nicht, was genau Simon zu seinem nächsten Satz bewegt hat: Eine Hoffnung, eine Ahnung, ein Gefühl. Jedenfalls traut er dem, den er nie gesehen hat, in einer außergewöhnlichen Weise: „Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen“. Welch Wagnis! Nach einer durchwachten Nacht, die Netze sind bereits geputzt, die Ruhe ruft, auf etwas zu vertrauen, dass vorerst kaum Gewinn verspricht. Wird es lohnen, das Bekannte, das Gemütliche, das halbwegs glücklich Machende hinter sich zu lassen? Wie kann jetzt, auf die Worte des Fremden hin, alles anders werden?

Spoiler: Es wird alles anders. Dieser Fremde ist eben nicht irgendjemand. Kein Werbespruch, dessen Jingle mir nicht mehr aus dem Ohr geht. Kein Karriereberater, der mir empfiehlt, dringend ein MINT-Fach zu studieren, weil es da auf jeden Fall Arbeitsplätze gibt. Kein Guru, demzufolge man nur „sich selbst finden und verwirklichen muss“, um glücklich zu werden. Nein, dieser Fremde ist der Ursprung meines Lebens. Der dieses Leben in jedem Moment in seinen Händen hält, dessen liebendes Wort der Grund meiner gesamten Existenz ist. Der Einzige, von dem ich sicher sein kann, dass er mich wahrhaft berät, führt, ohne Hintergedanken, ohne eigene Vor-Urteile und mich nicht nur zum Leben, sondern zu meinem Leben und in die Freude führen, der dieses mein einziges Leben retten will.

Und doch fällt es mir leichter, auf alles andere denn seinen Aufruf zu vertrauen und an etwas festzuhalten, von dem ich weiß, dass es mich nicht erfüllt. Obwohl ich vielleicht selbst bereits die Wahrheit hinter den Worten Jesu gesehen, gefühlt, geahnt habe, hänge ich viel zu oft an etwas, um dessen Unzulänglichkeit ich längst weiß. Die Jünger sind nicht viel besser: Nur eines von vielen Beispielen findet sich in Johannes Kap.: 21. Sogar nachdem die Jünger Tod und Auferstehung Jesu vor ihren eigenen Augen erlebt haben, kehren sie wieder zurück zum bekannten, zum sicheren Beruf und müssen erneut merken, dass es dabei nichts zu gewinnen gibt. Warum? Ich kann diese Frage bislang weder für mich, noch viel weniger für euch beantworten. Und doch ist eines sicher: Jesus weiß darum. So wie er sich in Johannes noch einmal offenbart, noch einmal beweist, was es bedeutet in ihm zu handeln, wendet er sich auch hier den Ängsten Petrus zu: „Fürchte dich nicht“. Und im Wissen um all das was noch kommt: Petrus Großspurigkeit, sein Unglauben auf dem See, sein dreimaliger Verrat, seine ganze Unfähigkeit, die wir nur zu gut nachempfinden und teilen können, spricht er ihn so an, wie er jeden Einzelnen und jede Einzelne anspricht und wohinter sich mehr verbirgt, als wir je erahnen können:

Folge mir nach“. St. Patrick, dessen Tag wir vor kurzem feierten, ist wie die Jünger einer, der diesem Ruf gefolgt ist. Als 16-jähriger von Sklavenjägern nach Irland verschleppt, konnte er nach 6 Jahren dem Sklavendasein entfliehen. Seinem Ruf folgend, kehrte er jedoch in das Land seiner Knechtschaft zurück, um letzten Endes ganz Irland zu bekehren. Ich bin mir sicher, dass er dabei nicht weniger zweifelnd und ängstlich war, als die Jünger und als wir. Und doch hat er den Mut und das Vertrauen gefunden, sich allein darauf auszurichten, von dem er überzeugt war, dass es ihn zum Leben führt. „Ich bezeuge in Wahrheit und im Jubel meines Herzens, vor Gott und seinen heiligen Engeln, dass ich außer dem Evangelium und seinen Verheißungen niemals irgendeinen Grund hatte, zu dem Volk zurückzukehren, dem ich vorher nur mit Mühe entkommen war.“ (Bekenntnis) In diesen seinen Worten können wir Vorbild und Hoffnung finden, dass unser eigener „Leap of faith“ lohnt. Dass unser Streben nach mehr eine Antwort in der Nachfolge findet. Lasst uns daher versuchen, dem nachzuspüren, was uns trägt, das loszulassen, was uns festhält und dem zu folgen, der uns zum Leben und zum Vater führt.

Johannes

Wochenchallenge 2 Woche

Dankbarkeit ausüben...

nie ist es genug. Diese Woche üben wir uns in Dankbarkeit. Wir schließen jeden Tag mit einer Überlegung, für welche 5 Dinge des Tages wir dankbar sind. Wer möchte, kann mit uns ihre/seine Liste des Tages oder der Woche zusenden.

#wirbleibenzuhause #khggoewochenchallenge #khggoettingen #khggoedigital

khg GOES DIGITAL: FREITAG, 27. MAERZ 2020

In den letzten Tagen haben wir mehr Kontakt mit unseren nahestehenden Menschen gehabt. 

Verwandte, Freund*innen, alle sie haben etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit von uns erhalten.

Wie wäre es, einen weiteren Schritt zu gehen und drei Menschen anzurufen, die Dir wichtig sind, die Dich in wichtigen Lebenssituationen begleitet haben und mit denen Du gerade keinen Kontakt mehr hast?

khg GOES DIGITAL: DONNERSTAG, 26. MAERZ 2020

Gemeinsames Abendessen

Wir führen unsere Tradition fort und essen heute gemeinsam Abendbrot um

19.00 Uhr. Zum Mitmachen benötigst Du Zoom. Lade das Programm herunter

und macht mit unter diesem Link:

Wer nicht teilnehmen kann, ist eingeladen, uns ein Foto ihres/seines

Abendessens zu schicken, mit einem Wunsch für die Gemeinde. Wir posten

die Fotos & Wünsche am Freitag auf Insta! Guten Appetit!

khg GOES DIGITAL: MITTWOCH, 25. MAERZ 2020

Tagesrückblick 


Nimm Dir 15 Minuten Zeit, um auf die letzten 24 Stunden zurückzublicken. Ignatius von Loyola nennt das die wichtigste Viertelstunde des Tages. Es geht dabei nicht um eine Bilanz des Tages, sondern um ein Aufmerksam-Werden für Gottes Gegenwart in meinem Leben und ein Erkennen, wie Du mit ihm und der Welt in Kontakt bist.

khg GOES DIGITAL: DIENSTAG, 24. MAERZ 2020

 

 

Neues aus der Gemeinde

Liebe Gemeinde,

 

jeden Dienstag informieren wir euch über Neues aus der khg. Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, bleibt zurzeit das khg: Zentrum zu; unsere Veranstaltungen sind bis zum 19. April abgesagt. Euer Team und Gemeinderat sind aber ständig für euch erreichbar. Für Seelsorge und systemische Beratung könnt ihr Daniel (konnemann@khg-goettingen.de) und Peter-Paul (koenig@khg-goettingen.de) schreiben. Internationale Studierenden können Ximena schreiben (ordonez@khg-goettingen.de). Daniela (ramb@khg-goettingen.de) und Hania (rose@khg-goettingen.de) sind auch schriftlich erreichbar. Die Gemeinderät*innen erreicht ihr unter gemeinderat@khg-goettingen.de.

 

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Taizé-Gebet

Liebe Taizé-Gemeinde in Göttingen!

Heute haben wir vor, anstatt unseres Gebetes am Dienstag, zusammen das

Taizé-Gebet der Communauté in Taizé online zu besuchen. Folgt den Link

für den Live-Stream auf der Taizé-Seite: https://www.taize.fr/de  und

betet ab 20.30 Uhr mit uns!

Ab 21.30 Uhr trifft sich die Göttinger Taizé-Gemeinde auf einen Tee, wie

jeden Dienstag, nur digital auf skype. Kontaktiere Ximena @

ximenaordonez in Skype für die Chat-Verbindung.

#wirbleibenzuhause #khggoettingen #khggoedigital #khggoetaizé

khg GOES DIGITAL: MONTAG 23. MAERZ 2020

Liebe Gemeinde,

so viel ist gerade auf der Welt los, aber auch bei jeder und jedem von euch, von uns. Wer die Medien besucht, erfährt über die schwierigen Entwicklungen überall, ausgelöst durch das Corona-Virus, und gleichzeitig kommen positive Empfehlungen, was wir mit der plötzlich entstandenen leeren Zeit zu Hause machen könnten. Draußen sieht jeder Tag anders aus: Vieles ändert sich mit rasanter Geschwindigkeit. Drinnen in unserer Wohnung ändert sich aber wenig: Aktivitäten, Gesichter, Ratlosigkeit… jeden Tag gleichmäßig da. Diese Gegensätze musst Du nicht alleine erleben. Denn auch, wenn gerade das khg: Zentrum zu ist, bleibt unsere Gemeinde verbunden. Sie ist da, bereit, weiter mit Dir in Verbindung zu sein. Und so zieht unsere Gemeinde für die nächsten Wochen in die digitale Welt um. Wöchentlich bieten wir ein rein digitales Programm an mit Impulsen, interaktiven Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten in der digitalen Welt. Wir freuen uns weiter auf Dich und laden Dich ein, mitzumachen. Weil wir vielleicht alleine zuhause sitzen, aber sogar das tun wir zusammen.

#wirbleibenzuahuse #digitalekirche #khggoettingen #khggoedigital

Wochenimpuls 1 Woche

Morgen ist Morgen

Es war einmal ein guter und gerechter König, der ging oft in Verkleidung und unerkannt durch die Straßen seiner Hauptstadt, um zu erfahren, was die Leute wirklich dachten. So war er einmal bis vor die Tore der Stadt gekommen und es war schon dunkel geworden, da sah er noch Licht in einer armen Hütte. Er schaute durchs Fenster und erblickte einen Juden, der sprach gerade den Segen über sein kärgliches Abendbrot. Der König klopfte an die Tür: „Ist es gestattet, einzutreten?“ - „Nur herein“, sagte der Jude, „setz dich zu mir, was für einen reicht, reicht auch für zwei.“ Als sie so beieinander saßen und miteinander aßen, fragte der unerkannte König: „Wovon lebst du?“ - „Ich bin Flickschuster“, sagte der Jude, „jeden Morgen gehe ich mit meinem Werkzeugkasten durch die Stadt, und die Leute bringen mir ihre Schuhe auf die Straße.“ - Und was ist, wenn du morgen keine Arbeit findest?“, fragte der König. - „Morgen?“, sagte der Flickschuster. „Morgen ist morgen. Gott sei gesegnet Tag um Tag.“

Doch als der Schuster am nächsten Tag in die Stadt kam, da standen an allen Ecken und auf den Plätzen Soldaten, die riefen: „Befehl des Königs! Befehl des Königs! In dieser Woche ist es verboten, Schuhe zu flicken auf den Straßen der Stadt!“

„Seltsam“, dachte der Schuster, „seit wann machen Könige sich Gedanken über Flickschuster? Aber gut, dann werde ich Wasser in die Häuser tragen. Wasser brauchen die Leute jeden Tag.“

Das tat er, und am Abend hatte er so viel verdient, dass es zu einer Mahlzeit reichte. Sogar zu einer Mahlzeit für zwei, denn wieder kam - unerkannt - der König zu ihm. „Ich habe mir Sorgen um dich gemacht“, sagte er, „wie hast du denn heute dein Brot verdient trotz des königlichen Verbotes?“ Der Schuster erzählte es ihm. „Und was ist, wenn du morgen keine Arbeit findest?“ - „Morgen?“, sagte der Schuster. „Morgen ist morgen. Gott sei gesegnet Tag um Tag.“

Doch am nächsten Morgen hörte er schon vor dem Stadttor die Soldaten rufen: „Befehl des Königs! Befehl des Königs! In dieser Woche ist es verboten, Wasser zu tragen durch die Straßen der Stadt ohne königliche Sondererlaubnis!“

„Seltsam,“ dachte der Schuster, „was doch die Könige für Einfälle haben. Nun gut, dann werde ich Brennholz hacken und in die Häuser bringen.“ Und er holte seine Axt und hatte am Abend genug verdient für eine Mahlzeit für sich und seinen unbekannten Gast, der ihn beim Essen wieder fragte: „Und was ist, wenn du morgen keine Arbeit findest?“ - „Morgen?“, sagte der Schuster. „Morgen ist morgen. Gott sei gesegnet Tag um Tag.“

Doch als der Schuster am nächsten Morgen ins Stadttor trat, rief ihn der Hauptmann der Wache an: „Du da mit der Axt. Befehl des Königs: Jeder, der heute mit einer Waffe die Stadt betritt, wird eingezogen, um im Palast des Königs Wache zu stehen. Bring deine Axt heim. Der König leiht dir dieses Schwert.“ Und mit dem Schwert musste der Schuster den ganzen Tag Wache stehn und verdiente nicht einen Dinar.

Abends ging er auf dem Heimweg zum Krämer und sagte: „Freund, ich habe heute nicht einen Dinar verdient, und ich rechne mit einem Gast. Gib mir, was ich zum Abendbrot brauche, und nimm dafür das hier“ – und er zog das königliche Schwert aus der Scheide – „als Pfand.“ Zuhause ging er gleich in seine kleine Werkstatt, schnitt sich ein Schwert aus Holz zurecht und steckte das in die Scheide.

Als der König kam und den gedeckten Tisch sah, wunderte er sich sehr. Da zeigte der Schuster ihm schmunzelnd das hölzerne Schwert. „Aber was ist, wenn sich der Hauptmann morgen das Schwert zeigen läßt?“ - „Morgen?“, sagte der Schuster. „Morgen ist morgen. Gott sei gesegnet Tag um Tag.“

Als der Schuster aber am andern Morgen zum Palast kam, wartete der Hauptmann schon auf ihn, und er zog einen Mann in Ketten hinter sich her: „Her, du da. Komm her! Der hier ist ein Mörder. Du sollst ihm auf der Stelle den Kopf abschlagen!“

Der Schuster erschrak. „Das kann ich nicht und will ich nicht!“ ,rief er , „das kannst du nicht von mir verlangen!“ - „Oh doch, das kann ich“ sagte der Hauptmann, „es ist ein Befehl des Königs.“

Angelockt durch den Streit strömten viele Neugierige zusammen. Der Schuster sah in die Augen des Verurteilten. Es waren gute Augen. Das war kein Mörder! Dann schaute er auf zum Himmel und rief mit lauter Stimme:

„Gott des Himmels und der Erde, Du Herr über Leben und Tod! Wenn dieser Mann ein Mörder ist, so soll ihm mein Schwert den Kopf abschlagen. Doch wenn er unschuldig ist, dann verwandle Du den scharfen Stahl meiner Klinge in Holz!“

Und er zog das Schwert aus der Scheide, reckte es zum Himmel - und alle sahen: es war zu Holz geworden.

Da brach ein unbeschreiblicher Jubel aus, die Menge lobte Gott, und im gleichen Augenblick kam der König herab aus dem Palast in den Hof, ging auf den Schuster zu, gab sich ihm zu erkennen, umarmte ihn und sprach: „Von heute an sollst du mein erster Ratgeber sein!“

(Jüdisches Märchen aus Afghanistan, nach Dov Noy, Folktales of Israel, Chicago 1969, Erzähl-Bearbeitung: Heinrich Dickerhoff, in: Trau deiner Sehnsucht mehr als deiner Verzweiflung, 3.Auflage 2004). Gedruckt mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Wochenchallenge 1 Woche

Wochenchallenge

Viele von Euch haben es vielleicht schon gemacht oder geplant: ein grundsätzliches Putzen eures Zimmers & Wohnraums! In einer sauberen Atmosphäre zu sein ist vielleicht eine der schnellsten Formen, das Wohlgefühl des Alltags zu steigern. ...na ja, manchmal geht das nicht so schnell, wenn man in der Vergangenheit sich dafür zu wenig Zeit nehmen konnte. Diese Woche aber hast Du die Zeit. Wenn Du damit anfängst, kann die restliche Zeit zuhause viel schöner verbracht werden. Daher raffen wir uns zusammen auf mit dieser Herausforderung.

Wir geben Dir einige Ideen, um das Putzen zu strukturieren:

 

  • durchsaugen (auch hinter dem Schrank und unter dem Bett)

  • Bad ausgiebig putzen

  • Bett frisch beziehen und auch mal die Bettdecke und das Kissen waschen

  • Staub wischen

  • die eine Schublade aufräumen, die man sonst nicht öffnet

  • Ausmisten (PC, Handy, Social Media, E-Mail-Programme, Kleiderschrank, Bücher, alles!)

  • Fenster putzen

...Bleibt noch Zeit für mehr? Dann könntest Du in die Kunst des Aufräumens nach Marie Kondo eintauchen! Ihre Bücher und Netflix-Sendung haben das Aufräumen revolutioniert und viel Platz in jeder Wohnung geschaffen. Vielleicht hast Du Zeit und Lust, diese vertiefte Form des Aufräumens auszuprobieren?

Wir laden Dich ein, bis Freitag die Ergebnisse deiner Aktion mit uns zu teilen! Sende uns ein Foto zur Inbox oder mit #khgchallenge: Welche Objekte hast Du durch das Aufräumen gefunden? Wie sieht jetzt Dein Zimmer aus? Los geht‘s!

 

 

Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ sowie die Weihbischöfe Dr. Nikolaus Schwerdtfeger und Heinz-Günter Bongartz feiern ab sofort im Wechsel werktags um 18.30 Uhr und sonntags um 10 Uhr die Eucharistie. Samstags wird jeweils um 18.30 Uhr die Vesper gefeiert. Die Gläubigen im Bistum Hildesheim sind eingeladen, die Gottesdienste am PC, Tablet oder Smartphone mitzuhören.

 

Zum Audio-Livestream

 

Kirchliches Leben in Coronavirus-Zeiten

Sonntagsgottesdienste aus St. Michael als Livestream im Internet – Glockenläuten täglich um 21 Uhr – Anregungen für Hausgottesdienste – Impulse für jeden Tag – Newsletter aus St. Paulus – Wallfahrtskerzen aus „Maria in der Wiese“ – Videoclip „Bibel Impuls“ zum Sonntagsevangelium aus St. Cyriakus

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